TREBEL.DE
TREBEL.DE

Flora, Fauna, Klima

Viel Natur, trockenes Klima, seltene Pflanzen und Tiere

Wiesen, Wald, bestellte Felder sowie Weiden mit Kühen und Pferden prägen die Region. Die Straßen und Gräben sind von Bäumen und Sträuchern gesäumt.

Charakteristisch sind für die Region die wasserdurchlässigen und somit sehr trockenen Sandböden. Daher haben sich viele Trockenheit liebende Pflanzen angesiedelt. Der Waldbestand besteht zum größten Teil aus Kiefernforsten, zu denen sich mancherorts viele ergiebige Blaubeerpflanzen gesellt haben.

Das Besondere am Klima im Hannoverschen Wendland ist seine extrem niedrige Niederschlagssumme und die vielen Sonnentage.

Die geringe Menge der Jahresniederschläge ergibt sich durch seine Lage im Regenschatten der ostniedersächsischen Hohen Geest, dadurch bringen die vorherrschenden Westwetterlagen unserem Raum erheblich weniger Niederschläge als vergleichbaren Orten. Da auch die im Winter oftmals länger anhaltenden Ost- und Südostlagen (Hoch über Russland) meist trockene Luftmassen mit geringer Niederschlagsneigung heranführen, zählt unser Gebiet zu den niederschlagsärmsten in Deutschland. Jahressumme der Niederschläge in Lüchow 545 mm. Der Bundesdurchschnitt liegt hingegen bei 779 mm. Was die Niederschläge betrifft, ist die Region am treffendsten als subkontinental zu bezeichnen (Physiologische Klimakarte Niedersachsens, S.287-298 in Wendland Lexikon S. 373). Das untere Foto rechts zeigt den Mais im Herbst 2016 in Trebel.

Im Südosten der Gemeinde Trebel ist auf sandigen, schwachwelligen Dünen eine abwechslungsreiche Heidelandschaft entstanden. Die Nemitzer Heide wurde ein Lebensraum und Rückzugsort für viele Tiere.
Die Heidelerche, der Ziegenmelker, das Schwarzkehlchen und der Brachpieper haben hier ihren Liebensraum gefunden. Auch Insekten, die nach der roten Liste gefährdet sind, sind hier anzutreffen:

Die ersten beiden Fotos oben rechts zeigen eine männliche Rote Röhrenspinne, die in der Nemitzer Heide heimisch ist. Sie lebt in einer schräg in den Erdboden hinabführenden Röhre, die mit Gespinst ausgekleidet ist. Die geschlechtsreifen Männchen findet man im August / September im Sand herumlaufen. Dabei treffen sie eher zufällig auf das Netz eines Weibchens. Die beiden leben dann zusammen und fressen gemeinsam an der im Netz gefangenen Beute. Die Spinne wurde von Wolfram Hanoldt am 8. September 2016 fotografiert. Herzlichen Dank für die Fotos.

In und um Trebel gibt es viele Vögel zu beobachten, die anderswo längst verschwunden sind: Kraniche im Bruch, Milane über dem Dorf, singende Nachtigallen am Dorfrand, Neuntöter und Sperbergrasmücke in der Feldmark, sowie den Ortolan an der Straßenallee.

Der Ortolan gehört zu einer seltenen, wärmeliebenden Vogelart, die sich in Niedersachsen fast ganz auf den östlichen Zipfel zurückgezogen hat.  Die hier lebende Population zeichnet sich sogar durch einen eigenen Dialekt aus - den Wendland-Dialekt, wozu es keine andere Art gebracht hat. Überdies fand das Lied des Ortolans Aufnahme in die klassische Musik. Kein geringerer als Ludwig van Beethoven nahm es zum Vorbild für den Beginn seiner bekannten 5. Symphonie in c-moll, Opus 67. Der Ortolan mag trockene Landschaften, auch Gebiete mit Mais, Raps, Kartoffeln, Getreideanbau oder Heidelandschaft. Ideal ist der Lebensraum, wenn einzelne Solitärbäume, kleine Gehölze oder Waldränder über die Landschaft erhöhte Singwarten abgeben (Vogelwelt, S.638)







Kühe auf der Weide

Kühe

Damwild

spinne

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